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 Aufstellungstag Samstag 14. April 2018, Perl-Nennig  Neue Aufstellung ...
Systemisches+Aufstellen+mit+Ottilie+Schmidt

 

Aufstellungstag Samstag 14. April 2018, Perl-Nennig

 

 

Neue Aufstellungsformate

Für diesen Tag biete ich die Arbeit mit neuen Aufstellungsformaten an.

 

 

Seit einiger Zeit hat sich mein Blick auf die Probleme mit denen Menschen zu mir kommen, verändert. Wenn man genau hinschaut sind die meisten Schwierigkeiten Trauma-Folgestörungen. Wobei Trauma in diesem Sinne nicht nur Schocktraumen umfasst, sondern auch das „alltägliche“ Trauma der Identitätsverzerrung. Wenn ein Kind schon früh erlebt, dass es gar nicht sein soll, oder dass es nicht so sein soll wie es ist, reagiert es mit den verschiedensten (Überlebens)-Strategien, um einen Platz in der Familie, in der Gesellschaft zu haben. Das geht zu Lasten des eigenen Potentials, das nicht zur Entfaltung kommen kann, zu Lasten der Lebendigkeit und Leichtigkeit, zu Lasten der Authentizität, Entscheidungsfähigkeit und Beziehungs- und Liebesfähigkeit.

 

Ich habe mich daher nach Aufstellungsformaten umgeschaut, die die Trauma-Perspektive speziell berücksichtigen.

 

 

 

Das Abgrenzungsformat (Selbst-sein) entwickelt von Ero Langlotz (Systemische Selbst-Integration)

Im Mittelpunkt dieses Aufstellungs-Prozesses, steht die Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremden, die Verbindung mit dem eigenen freien Selbst und die Auflösung von Symbiose-Mustern. Immer da wo ich mich einmische, Verantwortung übernehme, die nicht meine ist, glaube, ich weiß besser was gut für einen Menschen ist als er selbst und auf der anderen Seite, Anderen erlaube mein Leben zu bestimmen, bin ich symbiotisch verstrickt. Aus Angst, die Zugehörigkeit, die Bindung zu verlieren und dann alleine und verlassen zu sein, unterwerfen wir uns „freiwillig“ dem „Verbot“ in aller Klarheit unseren eigenen inneren Raum einzunehmen.

Die Aufstellung ermöglicht eine Neu-Orientierung über die körperliche Erfahrung, sich abzugrenzen (z. B.  gegenüber Mutter, Vater, Partner, Chef, Arbeit, verlorenem Zwilling, fremden Schicksal …).

 

 

 

Die Anliegenmethode entwickelt von Franz Ruppert

Für diesen Prozess formuliert der Klient ein Anliegen, ein Thema, das sie/er erforschen will z. B. „Ich will mich entscheiden können“, „Warum bin ich dauernd krank?“, „Ich suche mir die falschen Männer aus“ usw. Für jedes Wort im Anliegen wird ein Stellvertreter ausgesucht. (Das Anliegen sollte nicht mehr als 7 Worte/Satzzeichen umfassen.)  Es gibt kein Vorgespräch. Die Stellvertreter gehen in die Wahrnehmung (wie bei klassischen Aufstellungen) und können sich frei im Raum bewegen. Der Klient geht in Begleitung des Aufstellungsleiters in den Austausch mit den Stellvertretern. In diesem Austausch stellt sich heraus, ob die Stellvertreter für einen Anteil des Klienten, eine Person z. B. Mutter, Vater, ein Gefühl o.ä. stehen. Der Klient folgt seinem Bedürfnis, diesen Austausch zu gestalten. Der Aufstellungsleiter beschränkt sich darauf, den Rahmen zu halten, auf Reaktionen von Stellvertretern aufmerksam zu machen, die gerade nicht im Focus stehen, eventuell Fragen anzuregen, Dynamiken zu beschreiben. Auf diese Weise zeigt sich, was sich für den Klienten hinter einem Thema verbirgt und wo es für sie/ihn weiter gehen kann.

 

 

Ich freue mich auf den Tag

Ottilie Schmidt

 

Ort:   Naturheilpraxis Heliantus, Perl-Nennig, Marktplatz 11

Zeit:  10.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr

 

 

Ottilie Schmidt                                                                                            

Praxis für Systemische Therapie und Traumatherapie

ottilie.a.schmidt@gmail.com

www.ottilie-schmidt.com

Tel: 0049 – 2571-9925666

Naturheilpraxis Heliantus
Marktplatz 11
66706 Perl-Nennig

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